In der westlichen Welt wird am häufigsten das Hartha-Yoga praktiziert, das sich vor allem der Körperhaltung widmet. Durch verschiedene Körperstellungen und Atemtechniken soll der Mensch seinen Körper und die Seele entdecken. Medizinische Studien haben die Heilerfolge von Yoga belegt; auch Krankenkassen zeigen sich dem Hartha-Yoga aufgeschlossen.
Tai Chi
Tai Chi ist eine meditative Bewegungskunst, die ihre Wurzeln in China hat. Der Legende nach begründete der Mönch Chang San-Feng vor mehr als 2000 Jahren Tai Chi als praktische Anwendung der Erkenntnisse des Taoismus. Früher wurde Tai Chi auch als Selbstverteidigung genutzt. Heute ist das kämpferische Element in den Hintergrund gerückt. Daher wird Tai Chi häufig auch als Schattenboxen bezeichnet. Charakteristisch für Tai Chi ist die sehr langsame Ausführung der Bewegungsfolgen. Wissenschaftliche Studien haben belegt, dass Tai Chi nicht nur die Wahrnehmung des eigenen Körpers unterstützt, sondern auch zum Erhalt der Knochendichte beiträgt.